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Bundesteilhabegesetz - So bitte nicht!

Mit Beginn des kommenden Jahres soll das Bundesteilhabegesetz in Kraft treten, mit dem die Forderungen der UN-Behindertenrechts-Konvention für Deutschland umgesetzt werden sollen. Der vorliegende Gesetzentwurf wird von den Wohlfahrtsverbänden jedoch in erster Linie als Versuch verstanden, Kosteneinsparungen durch Leistungseinschränkungen zu erzielen.

 

Um rechtzeitig vor der Sommerpause ein deutliches Signal zu setzen, dass sich die Betroffenen das so nicht gefallen lassen, hatte die Liga der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege am 14.07.2016 zu einer Demonstration vor dem Brandenburger Landtag in Potsdam aufgerufen. Wie viele andere Lebenshilfe-Vereine des Landes sind wir dem Aufruf gefolgt und haben mit 17 Menschen mit und ohne Behinderungen an der Demonstration teilgenommen.

 

Herr Lechner und die Betreute WG hatten extra ein Transparent gemalt, damit man uns dort nicht übersieht. Als wir mit unseren zwei Bussen am Landtag ankamen war der Platz zwischen Landtag und Nikolaikirche schon gut gefüllt. Später wurde von ca. 1.000 Teilnehmern berichtet. Diese Menschenansammlung, die sich mit Musik, Pfiffen und Sprechchören lautstark bemerkbar machte, verfehlte ihre Wirkung nicht. Mitglieder des Landtages aller Parteien verließen die Sitzung, um den Menschen Unterstützung für ihr Anliegen zuzusagen.

 

Nach der Veranstaltung fuhren alle Teilnehmer mit dem guten Gefühl nach Hause, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein.

 

Markus Janitzky

 

Detaillierte Informationen zur Demonstration und zum BTHG finden Sie unter:

 

http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/07/brandenburg-bundesteilhabegesetz-nachbesserung.html

 

www.teilhabestattausgrenzung.de

Sportfest Wohnstätte

Am 12.September fand in der Wohnstätte der Lebenshilfe Havelland unser diesjähriges Sportfest statt. Bei den Vorbereitungen halfen die Bewohner, Betreute und Betreuer aus der Tagesförderstätte und Wohnstätte mit. Buttons wurden angefertigt und Kisten für das Kistenrennen bemalt.

Andreas Otter aus der Häuslichkeit, Frau Lehmann und Frau Feller aus der Tagesförderstätte folgten unserer Einladung.

Mit Musik und bei strahlendem Sonnenschein wurde das Sportfest eröffnet und die einzelnen Stationen mit viel Spaß erfolgreich durch-laufen. Dazu zählten Korbwerfen, Ü-Eier-Lauf, Stiefelweitwurf, Kistenrennen und von allen geliebt, das Softkegeln.

Nach vielen Anstrengungen wurden die guten Leistungen mit einer Bratwurst vom Grill belohnt. Jeder Teilnehmer wurde für seine sportliche Leistung mit einer Medaille aus Süßigkeiten und einem Button ausgezeichnet.

Zum krönenden Abschluss gab es für jeden noch ein leckeres Eis. Für die Bewohner, Gäste und Mitarbeiter war es mal wieder ein schönes Fest.

Farbenfrohes Entdeckerland

Letzte Arbeiten am Bild. Im Hintergrund der versetzte VDSL-Kasten.
Letzte Arbeiten am Bild. Im Hintergrund der versetzte VDSL-Kasten.

Beinahe wäre es ziemlich schiefgegangen mit unserer Neugestaltung der Lärmschutzwand unserer Kita Entdeckerland an der Ecke Ruppiner/Falkenhagener Straße in Falkensee. Und dabei hatten wir uns so gefreut, den Künstler Hannes Höhlig, der die Wand schon vor 10 Jahren so schön gestaltet hatte, für unser Vorhaben gewonnen zu haben. Passend zum Namen unserer Kita „Entdeckerland“ hatte Herr Höhlig schon verschiedene Motivwände gestaltet, in denen mit und ohne Lupe viele schöne Details zu entdecken waren. Es fehlten eigentlich nur noch die Vergrößerungen in den aufgemalten Lupen, als uns plötzlich die Nachricht von Herrn Roland Meißner aus Falkensee erreichte, dass die Telekom einen riesigen Schaltkasten so ungünstig vor dem Bild aufgestellt hatte, dass das Bild kaum noch zu sehen war und nicht mehr zu vollenden gewesen wäre. Das Ganze wirkte auf uns wie ein Schildbürgerstreich: In dem Moment wo wir mit viel Aufwand unsere Stadt verschönern wollten, setzte man direkt davor einen mehr als zwei Meter breiten grauen Kasten!


Mit der Mit Unterstützung des Falkenseer Stadtjournals konnten wir dann glücklicherweise schnell einen Kontakt zur Telekom herstellen und tatsächlich wurde der Kasten, obwohl an dieser Stelle behördlich genehmigt, am Ende doch noch umgesetzt. So konnte das Kunstwerk nun vollendet werden. Nicht nur für die Besucher, sondern für alle Passanten ist die neue Wand gerade in der trüben Jahreszeit ein fröhlicher Hingucker. Vielen Dank an Herrn Roland Meißner, Herrn Bernhard von Schröder vom Falkenseer Stadtjournal und an die Telekom, die das Problem schnell und unbürokratische gelöst hat!


Die Telekom hätte übrigens auch nichts dagegen, wenn der Kasten auch passend zum Wandgemälde gestaltet werden könnte. Wenn sich freundlich Spender für die Farbe finden (und bei uns melden) würden, könnte Herr Höhlig das im kommenden Frühjahr in Angriff nehmen!

Sommerfest 2015 - Ein Kessel Buntes

...hätte als Motto gut zu unserem diesjährigen Sommerfest gepasst. Mit Kindertheater, Rockband, Ritterspielen, Breakdance und Playback-Show konnten wir unseren Gästen ein sehr abwechslungsreiches Programm bieten. Wie Hubert Kaufhold, unser Vereinsvorsitzender in seiner Begrüßung treffend bemerkte, sind wir ja nach mehr als 20 Sommerfesten schon sehr gut eingespielt. Was einst mit sportlichen Wettkämpfen unserer Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen begann, hat sich zu einem bunten Angebot für Jung und Alt gemausert, zu dem wir trotz des ein wenig durchwachsenen Wetters viele Gäste begrüßen konnten. So zeigten auch einige Politiker durch Ihren Besuch ihre Verbundenheit zu unserem Verein, wie z.B. Bürgermeister Heiko Müller, Bürgermeisterkandidatin Barbara Richstein und der erste Beigeordnete des Landrates Roger Lewandowski.


DJ Andy gelang es mit seinem Team so gute Laune zu verbreiten, dass selbst einsetzender Regen die Tanzfläche nicht zu räumen vermochte. Wer sich lieber sportlich betätigen mochte, konnte auf dem Fußballfeld, der Hüpfburg, beim Bierdeckel-Zielwerfen, Bonbon-Katapult und Bastelständen seine Geschicklichkeit beweisen, tolle Preise beim Glücksrad gewinnen und sich dann am sommerlichen Grillangebot unserer Kita-Küche für weitere Unternehmungen stärken. Wir danken allen Partnern und den Mitarbeitenden unserer Einrichtungen, die uns mit ihrem Einsatz für das Sommerfest einen tollen Tag bescherten, an den wir noch lang und gern zurückdenken werden!

 

Markus Janitzky

Geschäftsführer 


DFB Mobil besucht unsere Kicker

Für die Fußballer der "Offenen Hilfen" war der Donnerstag vor zwei Wochen scheinbar ein ganz normaler Trainingstag, doch als die elf Sportler die Turnhalle betraten, merkten sie schnell, dass dieses Mal etwas anders war: Fremde Parcours waren aufgebaut, flexible Tore mit der Aufschrift DFB statt der sonst provisorisch genutzten Matten standen an den Hallenenden und zu den gewohnten Trainern René und Michael gesellte sich ein unbekannter Mann mit roter DFB-Trainingsjacke.


Mancher wird es nun schon erraten haben: Unsere Sportler hatten Besuch vom DFB-Mobil. Der oben genannte Herr hatte einen Artikel über die Elf in der MAZ gelesen und telefonisch beim Trainer angefragt, ob er unsere Gipfelstürmer besuchen und mit ihnen ein professionelles Training durchführen dürfe, so wie es die ganz Großen vom Deutschen Fussball-Bund absolvieren. Gesagt getan, beim nächsten Training stand er vor der Hallentür.


Die Aufregung war groß aber genauso auch motivierend und sogar die trägsten und sonst sehr aufwärmfaulen unter den Kickern machten ausnahmslos und begeistert mit. Freude machte es auch den Betreuern, zuzuschauen, anzufeuern und alle Elf mit Feuereifer Fußball spielen zu sehen. Auch wenn man beim Eigentor leidenschaftlich jubelt und dem eigenen Mannschaftskameraden feurig den Ball abluchst, es ist Hingabe und Begeisterung dabei und das ist bei unseren Fußballern die Hauptsache.

Zum Abschied wurden DFB-Aufkleber und ein Poster der Nationalmannschaft verteilt und natürlich war die Freude darüber riesengroß.


Ivonne Jäger

1 Jahr Gipfelstürmer - 1 Jahr Kooperation mit Eintracht Falkensee

Vor genau einem Jahr war erster Anpfiff für unser Fußball-Team: Sieben junge Menschen starteten damals durch mit ihrem ersten Fußballtraining. Aufgeregt waren sie seinerzeit, aufgeregt aber voller Vorfreude und Enthusiasmus. Seitdem sind sie zusammen gewachsen. Alle sind sie noch dabei, ohne Ausnahme, und es sind noch mehr dazu gekommen. Vermittelt wurden sie durch die „Offenen Hilfen“ und gecoacht durch Trainer des Sportvereins Eintracht Falkensee.

Zehn sind sie nun insgesamt und die kleine Halle des Lise-Meitner-Gymnasiums in Falkensee wird langsam zu klein für das wöchentliche Training immer donnerstags von 16:45-17:45 Uhr. Spaß steht immer noch an erster Stelle, neben diversen Aufwärmübungen werden Spiele mit American Football oder gar Basketball ausgetragen, bevor das allseits beliebte End-Fußballmatch den sportlichen Trainingstag ausklingen lässt.

Vergangene Woche begingen die „Gipfelstürmer“, wie sie in der Eintracht liebevoll genannt werden, ihren ersten Geburtstag und stießen mit (alkoholfreiem) Sekt an, plünderten ein Obst- und Gemüse-Buffet und bekamen Urkunden nebst einem selbst gebastelten Fußball aus Pappe symbolisch für ihre tolle Mannschaft überreicht. Diese hatten die Betreuer und Ferienspiel-Kinder in den Winterferien eigens für sie gebastelt.

 

Wir freuen uns über viele weitere fröhliche und sportliche Jahre mit unseren Gipfelstürmern!

 

Ivonne Jäger

Erfahrungsbericht aus der Frühförderung

Als Tobias als 3. Kind auf die Welt kam, veränderte sich unser Leben radikal. Er wurde mit einem schweren Herzfehler geboren. Außerdem äußerte die Kinderärztin den Verdacht, dass Tobias das Down-Syndrom hätte, welcher durch einen folgenden Gentest bestätigt wurde. Es kam erst einmal eine Zeit der Stille zum Nachdenken. Was bedeutet das für unsere Familie, was kommt auf uns zu und werden wir die Situation meistern? Viele Fragen kreisten durch unsere Köpfe.

Nach 4 Wochen Krankenhaus durfte Tobias endlich nach Hause. Kaum zu Hause angekommen klingelte das Telefon. Es meldete sich Fr. Loew die Leiterin der Interdisziplinären Frühförderstelle in Rathenow. Ich hatte vorher noch nie davon gehört und wir machten gleich einen ersten Termin zum Kennenlernen. Bei diesen Termin einigten wir uns darauf, mit der Frühförderung erst nach der geplanten Herzoperation zu beginnen Es erfolgte die Herzoperation und wir feierten Tobias seinen 1. Geburtstag.

Darauf folgte dann der Beginn der Frühförderung durch Fr. Meinke. Diese betrug 2 Fördereinheiten pro Woche und wurde zu Hause durchgeführt. Für mich war das eine enorme Entlastung. Zweimal die Woche je eine Stunde Entspannung und Ruhe nur für mich. Wusste ich doch Tobias in gute Hände.

Am Ende jeder Förderstunde gab es dann noch eine kurze Einschätzung. Es wurden die Ziele klar benannt, welche die Förderstunden verfolgen. Ziel ist es ja, das jedes Kind einen optimalen Start fürs Leben bekommt egal ob mit oder ohne Behinderung.

Diese beratenden Gespräche mit Fr. Meinke waren sehr hilfreich für den häuslichen Umgang mit unseren Tobias. War er doch ein wenig anders als unsere anderen beiden Kinder.

Mit den 2. Geburtstag kam Tobias als Integrationskind in den Katholischen Regelkindergarten.

Leider durfte dann die Frühförderung nur noch eine Fördereinheit pro Woche durchführen, da der Kindergarten den Mehrbedarf für sich in Anspruch nahm. Innerlich waren wir sehr enttäuscht, dass die Frühförderung nur noch einmal pro Woche kommen durfte, da sie uns fachlich doch sehr unterstützt hatte.

Trotz der fehlenden Stunde pro Woche machte Tobias große Fortschritte. Er lernte sich zu konzentrieren und zu zuhören. Außerdem wurde seine Feinmotorik geschult und ausgebaut. Seine Glanzleistung war der Pinzettengriff den er perfekt beherrscht. Wir bekamen Hinweise wie wir die Frühförderung mit welchen Übungen noch unterstützen können. Es war eine tolle Zusammenarbeit und Tobias freute sich immer sehr, wenn Fr. Meinke kam.

Die halbjährlichen Förderpläne für Tobias wurden mit uns als Eltern immer sorgfältig abgesprochen. Auch die Kooperation zwischen Frühförderung – Kindergarten – zu Hause klappte hervorragend. Termine wurden stets der familiären Situation angepasst.

Wir haben mit Hilfe der Frühförderung eine Pflegestufe und den Behindertenausweis erfolgreich beantragt. Beratende Hinweise gab es auch bei den eventuell benötigten Hilfsmitteln, sowie bei der Pflege von Tobias.

In Zusammenarbeit mit der Frühförderung und der Lebenshilfe Havelland in Falkensee gründeten wir eine Eltern-Kind-Gruppe, welche 10 Jahre Bestand hatte. Dort trafen sich die Eltern mit ihren behinderten Kindern in den Räumen der Frühförderung. Die Kinder wurden liebevoll von einer Mitarbeiterin der Frühförderung betreut. Es wurde gemalt, gebastelt und zum Schluss duften die Kids dann noch in die Ballkiste. Das hatte allen riesen Spaß gemacht Die Eltern konnten sich in dieser Zeit in Ruhe und bei Kaffee und Keksen unterhalten und austauschen.

Mit der Hilfe von Fr. Meinke stellten wir dann den Antrag auf Einschulung für eine normale Regelschule.

Als Tobias seinen 7. Geburtstag hatte, war es endlich so weit. Er kam als Integrationskind in die Grundschule Milow. Nun konnte Tobias mit Erfolg beweisen, was er in der Frühförderung und im Kindergarten gelernt hatte. Die Schüler und Lehrer waren erstaunt, was Tobias so Alles kannte und konnte.

Aufbauend auf den Kenntnissen aus der Frühförderung lernte Tobias in der Schule schreiben etwas lesen, malen, singen, schauspielern und noch vieles andere mehr. Er durfte dort 6 Jahre und das waren für ihn 6 schöne und lehrreiche Jahre verleben.

Durch die gezielte Frühförderung durch Fr. Meinke wurde es unserem Tobias ein Kind mit dem Down-Syndrom ermöglicht, ein normales Leben zu führen.

 

Jutta Rölicke

Bürgerpreis der Stadt Falkensee für Frau Marianne Matho

Spende der Europaschule an die Lebenshilfe Havelland

Unsere langjährige Vereinsvorsitzende Frau Marianne Matho wurde bei der Feierstunde zur Verleihung des Bürgerpreises der Stadt Falkensee für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Lebenshilfe Havelland und für Menschen mit geistiger Behinderung geehrt.

Der Bürgerpreis der Stadt Falkensee stellt eine Auszeichnung für Menschen dar, die sich in besonderer Weise für das Leben in Falkensee engagiert haben.

Frau Matho ist eines der Gründungsmitglieder der Lebenshilfe Havelland e.V., welche die Lebenshilfe Havelland, am 18. Juni 1991 gründeten und Frau Matho auch zur ersten Vereinsvorsitzenden wählten.

Unter Ihrer Leitung entstanden in den vergangenen 23 Jahren in Falkensee u.a. eine neue Wohnstätte, eine Tagesförderstätte, ambulante betreute Wohnangebote, sowie das im Jahr 2012 eröffnete Lebenshilfe-Center.

Ihr ehrenamtliches Engagement in der Lebenshilfe Havelland ist ein wesentlicher Baustein für die Verbesserung der Lebenssituation und zur Förderung der Selbstständigkeit von Menschen mit geistiger Behinderung in Falkensee und dem Havelland.

Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand der Lebenshilfe Havelland im vergangenen Jahr, unterstützt Frau Matho u.a. den Rat behinderter Menschen und ist eine der Organisatorinnen des neu ins Leben gerufenen Elterntreffs.

Wir, die Lebenshilfe Havelland, möchten Frau Matho herzlich zu dieser Auszeichnung gratulieren und Ihr danken für all die Jahre vollen Einsatzes für uns und die Menschen die wir betreuen.

 

 

Wir sind stolz und glücklich Sie in unserem Verein zu wissen.

Eine unvergessliche Reise!

Tolles Wetter und gute Laune begleiteten uns acht Tage. Am 15.09.2014 sind wir Richtung Züschen im Sauerland aufgebrochen, nach rund 6 Stunden

Fahrt mit 3 Pausen kamen wir zur Familie Hörsken.

Mit einer herzlichen Umarmung wurden wir begrüßt und ins Haus geführt. Der Kamin funkelte und der Tisch war schon reich gedeckt. Nach der ersten Stärkung haben wir die Koffer ausgepackt. Alle Zimmer waren hell und freundlich ausgestattet, TV vom Bett aus war auch möglich. Aus jedem Fenster konnten wir die Wälder und Berge um uns herum sehen. Von der Terrasse aus sahen wir eine kleine Kapelle, welche nachts sogar beleuchtet wurde.

Jeden Tag haben wir voll ausgenutzt und waren von morgens bis abends unterwegs, für jeden war etwas Besonderes dabei. Miriam fand die Glasbläserei in Willingen super. Natürlich hat sich jeder auch eine kleine Erinnerung von dort mitgenommen. Harald fand die Warsteiner Brauerei mit Führung und Verkostung toll. Erst ein kleiner Film, dann eine Fahrt durch die Produktionshallen und dem Gelände und im Anschluss die Verkostung der verschiedenen Biersorten.

Ingo schwärmte von der kleinen Kapelle auf dem Berg, nach einem langen, schwerfälligen Pilgerweg wurden wir belohnt mit einem tollen Blick über die Stadt Züschen. Aber nicht alleine nur die Kapelle war ein Highlight, wir durften die Glocken läuten. Alle Augen funkelten und der mühsame Aufstieg war vergessen.

Rene fand das Kegeln am besten, war ja auch klar, wer alle Neune als eizigster weg haut, muss das einfach toll finden, ein super Erfolg.

Nicole war von der Kutschfahrt begeistert, die Pferde Tom und Lukas waren sehr ruhige und entspannte Tiere, die uns trotz einem kleinen Schauer durch die Wälder und Wiesen von Winterberg zogen. Der Kutscher Clemens hat uns auch tolle Geschichten aus der früheren Zeit erzählt.

Andreas fand die Sprungschanze mit dem Rekord von 152 Meter am beeindrucktesten. Wie klein man wirkt, wenn man davor steht. Leider war die Seilbahn schon geschlossen, sonst wären wir dort hochgefahren und hätten uns das mal von oben betrachtet.

Marianne war überwältigt von den Riesenwindbeuteln in der Bauernstube Willingen. Eine tolle Bauernstube mit VIP-Bereich, Plumpsklo in der Gaststube und tollen Balkonen.

Claudia war von der Panoramabrücke in Winterberg fasziniert. Hoch, luftig und ein Blick soweit das Auge reicht, natürlich mit viel Angst dabei. Unter einem kreuzten sich eine Bobbahn, eine Sommerrodelbahn und mehrere Strecken für Biker.

Vieles, vieles mehr haben wir noch erlebt: Coriumseum, Städtebummel in Züschen, Winterberg und Frankenberg, Eis essen und und und. Aber das Beste bei dieser Reise war doch die Familie Hörsken.

Klaus, der tolle Koch und Animateur, Marlene, die immer gute Laune hatte und sich gern mit uns unterhielt, die Tochter Pauline, die uns von der Schule und den Wandertagen erzählte und natürlich Giesela, die treue Seele des Hauses. So herzlich empfangen und umsorgt, mussten wir am 22.09.2014 wieder die Heimreise antreten. Andreas wäre gern gleich eingezogen und wir anderen hätten gern noch den Urlaub um zwei oder drei Wochen verlängert.

 

Bis auf Bald - wir kommen wieder !!!

 

Team Offene Hilfen

Ein unvergessliches Handballtraining beim 1. VfL Potsdam

In der letzten Saison fuhren Bewohner der WG oft zu den Handballspielen des 1.VfL Potsdam in die MBS Arena. Es gefiel ihnen immer richtig gut und aus den Bewohnern sind richtige Fans der Mannschaft geworden. In der Sommerpause kam die Frage auf, wie Hand-baller trainieren und wie solch ein Training abläuft. Wir fragten beim Verein an, ob es möglich wäre ein Handballtraining zu besuchen und am 06.08.2014 war es so weit.

8 Bewohner fuhren mit Mitarbeitern nach Potsdam und bestaunten das Training der ersten Männermannschaft, natürlich nicht ohne Präsente dabei zu haben. So wurden im Vorfeld Kuchen gebacken und eine selbstgemachte Karte gestaltet. In Potsdam angekommen, ging es auch gleich in die Ballspiel-halle wo bereits das Männer-Training in vollem Gange war.

Mit leuchtenden Augen verfolgten unsere Bewohner das Training und als dieses vorbei war, wurde sich gegenseitig begrüßt und die Präsente übergeben. Weiter ging es mit einem eigenen Training, wo sich die Männer des VfL im Vorfeld Gedanken gemacht hatten, wie dieses aussehen könnte.

Los ging es mit handballspezifischer Erwärmung, bei der sich bereits die einzelnen Paare fanden. Ein Handballer schnappte sich einen Bewohner und gemeinsam wurde die Aufwärmung absolviert. Es folgten Übungen wie diverse Passformen mit Torabschluss, ein Dribbelparcours, Ballstafetten, Trickwürfe und endete natürlich mit einem Spiel - es war also fast alles dabei, was ein Handballtraining ausmacht. Voller Begeisterung absolvierten alle unsere Bewohner die einzelnen Übungen und wenn es nach so manchen von ihnen gegangen wäre, hätte der Abend nie ein Ende gehabt bzw. könnte solch eine Veranstaltung jede Woche stattfinden. Nicht nur wir hatten Geschenke dabei sondern auch der VfL überreichte den Bewohnern zum Abschluss noch ein Geschenk. Ines nahm voller Stolz ein VfL Shirt (Präsentationsshirt) entgegen, was zukünftig im Clubraum der WG hängen wird und beim nächsten Besuch des ersten Heimspiels noch von der Mannschaft unterschrieben wird.

Weil solch ein Training aber auch verdammt hungrig macht, endete der Abend bei McDonalds bevor es wieder zurück nach Hause ging. Wir möchten uns nochmals beim 1.VFL Potsdam, sowie Frau Katthöwer, Herrn Janitzky und Herrn Matho bedanken, die es den Bewohnern ermöglicht haben einen unvergesslichen Abend zu erleben.

 

Maria Baturin und Marko Lechner

Großer Spaß für Groß und Klein - Sommerfest 2014

Am 28.06.2014 fand auf dem Gelände des Lebenshilfe-Centers und der Tagesförderstätte in der Bahnhofstraße das jährliche Sommerfest der Lebenshilfe Havelland statt. Nachdem es zum morgendlichen Aufbau noch in Strömen geregnet hatte, kam pünktlich zur Eröffnung des Festes durch den Vereinsvorsitzenden Herrn Hubert Kaufhold die Sonne raus.

 

Auch in diesem Jahr führten uns wieder DJ Andy & Friends mit erstklassiger Musik und Animation durch den Tag.

 

Den ersten Höhepunkt lieferte, fast schon traditionell, die Vorführung der Kinder aus unserer Intergrationskita „Entdeckerland“, in welcher u.a. der österreichische Musiker DJ Ötzi imitiert wurde und alle zusammen eine klasse Vorstellung präsentierten. Der nächste große Programmpunkt war der Auftritt eines Straßenmusikers, welcher mit instrumenteller Unterstützung durch Christian Kaufhold eine ebenso unterhaltsame wie kurzweilige Show bot. Im weiteren Verlauf konnten sich alle Gäste an den vielfältigen Angeboten auf dem Sommerfest vergnügen. Sei es beim Schminken, beim Basteln mit Spielmais, Wasserbomben werfen oder beim Herstellen eines eigenen Beutels mittels Kartoffeldruck.

Für alle die mehr Action erleben wollten, bot sich eine Hüpfburg an, welche sowohl die großen als auch die keinen Gäste in ihren Bann zog und allen immensen Spaß bereitete. Wer es dann noch rasanter haben wollte der konnte sich bei einer Probefahrt auf einem Trike den Wind um die Nase wehen lassen.

 

Natürlich durfte zu Zeiten einer Fußball-Weltmeisterschaft der Fußball auch beim Sommerfest nicht fehlen. Neben zahlreichen Fanartikeln die beim Glücksrad gewonnen werden konnten, bot der Verein Eintracht Falkensee einen Fußballhindernislauf an, bei dem diverse Hürden und Hindernis umspielt und überwunden werden mussten, bevor der Ball idealerweise im Tor versenkt werden konnte.

Damit bei so viel Action und Erlebnis niemand dursten oder hungrig sein musste, sorgten wieder einmal unsere Kita und alle Kuchenspender für eine reichhaltige Auswahl an Speisen und Getränken. Von diversen Kuchen über Grillwürste bis zum Pfannengemüse wurde den Gästen alles geboten.

 

Mit dem alljährlichen Karaoke-Wettsingen fand auch in diesem Jahr das Sommerfest wieder seinen krönenden Abschluss. Insgesamt 12 Teilnehmer wetteiferten dieses Jahr um die Gunst des Publikums und darum, den lautest möglichen Applaus zu ernten und sich somit den Sieg zu sichern.

 

Wir möchten uns bei allen am Gelingen dieses Sommerfestes beteiligten Einrichtungen, Mitarbeitern, Spendern, ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern ganz herzlich bedanken für ein spaßiges, erlebnisreiches und aufregendes Sommerfest 2014.

 

Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

Cuando viajan Angeles (..wenn Engel reisen)

Dieses Jahr startete unsere Flugreise vom Flughafen Berlin Schönefeld nach Can Picafort auf Mallorca.

Am Flughafen von Palma de Mallorca angekommen brachte uns der Shuttlebus in unser strandnahes Hotel. Wir richteten uns unsere Zimmer gemütlich ein und der Urlaub konnte somit beginnen.

 

Wir besuchten einen Markt mit vielen schönen Dingen, die unsere Herzen höher schlagen ließen und zum Einkaufen animierten. Wir waren auch in der Hauptstadt Mallorcas, "Palma" & machten die Kathedrale und die Altstadt unsicher. Auch den Ballermann in El Arenal haben wir in der Nacht unsicher gemacht, vorbei am Megapark bis zum Riu Palace besuchten wir die Diskos. Neben Billardabenden, Volleyballturnieren am Strand und Dart im Poolbereich erlebten wir noch viele weitere tolle Ereignisse.

Auch eine fünfstündige Geburtstagsbootstour durch die schönsten Buchten der Insel mit Badestopp konnte dabei nicht fehlen.

Wir haben die heiße Sonne Mallorcas am Pool und am Strand genossen. Der Hoteleigene Spa-bereich sorgte für die nötige Entspannung wir konnten dort die Seelen baumeln lassen. Der Fitnessbereich sorgte für die Ausdauer.

Auch das abendliche Unterhaltungsprogramm sorgte für viel Freude und Spaß wir erlebten vom Animationsteam gestaltete Shows  diese waren sehr unterhaltsam.

 

Wir wären gerne länger geblieben, doch auch die schönste Reise endet einmal... Also freuen wir uns riesig auf die nächste Flugreise und viele tolle Erfahrungen und Eindrücke.

 

Offene Hilfen

10 Jahre Integrationskindertagesstätte Entdeckerland

Am 10. Mai  2014 feierten wir in der Integrationskindertagesstätte Entdeckerland ein großes Kinderfest zum 10jährigen Bestehen der Einrichtung.

Das Fest wurde eröffnet durch Grußworte  unseres Vorstandsvorsitzenden Herrn Kaufhold, des Geschäftsführers Herrn Janitzky und unserer langjährigen Elternvertretervorsitzenden Frau Fabris. Herr Kaufhold erinnerte in seinem Grußwort noch einmal daran, wie die Idee zum Bau der Kita entstand und dann in die Tat umgesetzt wurde.

Dann übernahm Dieter Härtig die Moderation und gestaltete mit interessanten Spielen, tollen Preisen und viel Musik ein abwechslungsreiches Programm für kleine und große Leute. 

Höhepunkte waren die Auftritte der Kinder unserer Bauchtanz-AG sowie der kleinen Künstler der Musikschule Fröhlich.

Viele Stände luden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Neben der Hüpfburg, dem Bastelstand, dem Büchsenwerfen und der Möglichkeit, sich schminken zu lassen, war besonders die Experimentierstraße gut besucht. Hier konnten die Kinder an verschiedenen Stationen u.a. ausprobieren, wie eine Ballonrakete funktioniert und wie man eine Wasserrakete startet. Unterstützt wurden wir bei den Experimenten an diesem Tag von zwei Mitarbeitern der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. 

Ein herzliches Dankeschön auch an den TSV Falkensee, dessen Mitarbeiterinnen uns einen Bewegungsparcours mitgebracht hatten und diesen während unseres Festes auch betreuten.

Für das leibliche Wohl sorgte das Küchenteam der Kita mit einem leckeren Grillbuffet. Viele Eltern spendeten einen Kuchen und Jannis Eis war mit einem mobilen Eisstand vor Ort. Auch das Wetter spielte mit und verwöhnte uns mit einem sonnigen Vormittag.

Besonders gefreut haben wir uns darüber, dass auch zahlreiche ehemalige Kitakinder mit ihren Eltern unser Fest besucht haben. Kinder, Eltern und die Mitarbeiterinnen der Kita waren sich einig – es war ein gelungenes Fest!

 

Heike Seeger

Fasching im Entdeckerland

Auch in diesem Jahr verwandelte sich die Kita am Faschingsdienstag in ein bunt geschmücktes Haus. Mit einem dreifachen „Helau“ begrüßten sich alle großen und kleinen Faschingsgäste im Sportraum und stellten ihre farbenfrohen Kostüme vor. Prinzessinnen, Feen, Zauberer, Indianer, Cowboys, Feuerwehrmänner, unterschiedliche Tiere, Clowns und viele andere waren gekommen, um gemeinsam zu lachen, zu singen und zu tanzen. Die Kinder konnten selbst entscheiden, bei welchen Aktionen sie gern mitmachen wollten, denn in jedem Raum gab es ein anderes Angebot. Es wurden lustige Masken gebastelt, man konnte sich im Topfschlagen üben, bei Wettspielen und Luftballontänzen mitmachen oder einfach die tolle Musik in der Kinderdisko genießen. Für den kleinen Hunger zwischendurch hatte unser Küchenteam wieder ein leckeres Obst- und Gemüsebuffet vorbereitet.

5 Jahre Tagesförderstätte

Am 9.3. jährte sich der Geburtstag unserer Tagesförderstätte zum 5. Mal. Das wollten wir natürlich feiern und würdig gestalten.

In den Wochen zuvor sammelten wir Artikel und Fotos aus der Geschichte der Tagesförderstätte. Als wir ausreichend Material zusammen hatten, gestalteten wir gemeinsam eine Chronik auf einem großen Plakat und hängten es in unseren Sportraum für alle gut sichtbar auf.

Am Montag, den 10.3. trafen wir uns dann um 9.00Uhr im Sportraum und betrachteten unseren Zeitstrahl und führten eine Gesprächsrunde , wie alles begann, durch. Alle Ereignisse wurden festgehalten: von der Grundsteinlegung 2008 über die Einführung der Arbeitsbereiche 2011, Sportfeste, Weihnachtsbasare und Tonarbeiten im Haus am Anger bis hin zu den Menschen, die neu zu uns gekommen sind und die, die uns verlassen haben. Für Alle war das ein sehr schöner Rückblick.

Mit alkoholfreiem Sekt wurde dann gebührend auf noch viele weitere Jahre angestoßen. Anschließend spielten wir einige Spiele, gewannen einige kleine Preise und hatten viel Freude dabei. Zur Feier des Tages wurde ein Büfett nach unserem Geschmack zusammen gestellt und wir ließen es uns alle schmecken. Wir sind stolz auf die zurückliegende Zeit.

 

Team Tagesförderstätte

Anpfiff für Team „Lebenshilfe“

Am 6. Februar 2014 war es soweit: Durch eine Kooperation mit dem Sportverein Eintracht Falkensee starteten 6 junge Menschen, vermittelt durch die „Offenen Hilfen“, in der kleinen Turnhalle des Lise-Meitner-Gymnasiums mit einem Fußballtraining. Die anfängliche Aufregung wich schnell dem Spaß und die Freude stand den frisch gebackenen Fußballern deutlich ins Gesicht geschrieben. Zwei hoch motivierte und bestens vorbereitete Trainer brachten Warm-Ups und Ballübungen spielerisch und mit viel Humor an die jungen Kicker heran und gleich beim ersten Training entpuppten sich regelrechte Powerstürmer und Torhütermeister. Glücklich und mit leuchtenden Augen gingen die Sechs nach Hause und verkündeten, nächste Woche unbedingt wiederzukommen.

 

Inzwischen sind es schon acht Fußballer, die regelmäßig zum Training erscheinen und die Freude und der Spaß sind nach wie vor ungebremst. Die neuen Eintrachtler haben auch schon einen Namen, denn jede Mannschaft bei Eintracht Falkensee hat einen eigenen Namen: Sie nennen sich „Gipfelstürmer“.

 

Sehr passend, wie wir finden, denn sie stürmen buchstäblich mit ihrem Enthusiasmus und ihrer unbändiger Begeisterung in sämtliche Herzen.

 

Das Training findet jeden Donnerstag, 16.15 Uhr in der kleinen Turnhalle des Lise-Meitner-Gymnasiums in Falkensee statt.

 

Team Offene Hilfen

Unsere Faschingsdisko 2014

Unsere monatliche Disko stand im März unter dem Motto "Fasching". Besuch bekamen wir von vielen partyfreudigen Prinzessinnen, Löwen, Polizisten, Piraten, Bauarbeitern, Bienen und Engeln.

 

Neben Luftschlangen, Girlanden und Luftballons war unser Raum mit viel Konfetti geschmückt. Unser Luftballonclown durfte natürlich in diesem Jahr auch nicht fehlen. Er wurde von allen 49 Gästen bestaunt.

 

Die DJ's haben die passende Diskomusik aufgelegt & somit konnte der Abend beginnen. Die Polonaisen zogen sich im Konfettiregen bis nach draußen und haben den Abend erst richtig in Stimmung gebracht.

 

Da unsere Gäste durch das viele tanzen natürlich auch Durst und Hunger bekommen haben, durfte eine Vielfalt von Getränken und kleinen Leckereien nicht fehlen. Somit blieb viel Energie um bis spät in den Abend zu tanzen und zu feiern. Alle Gäste waren sehr zufrieden und kamen aus der Feierlaune garnicht mehr heraus.

Auch der Bonbonregen konnte natürlich nicht fehlen, diese sorgten gleichzeitig für Spaß & Freude!

 

Also, Helau' & bis zum nächsten Jahr!!